EXPERTEN

12:54 | 16.04.2018
Helaba – Marktkommentar Aktien: DAX etabliert sich oberhalb von 12.400 Zählern

Nachdem der DAX am Freitag zunächst deutlich im Plus notierte, schmolzen
die Kursgewinne am Nachmittag zunehmend dahin. Letztendlich waren
Zugewinne in Höhe von 0,22 Prozent auf 12.442,40 Punkte zu verbuchen.
Heute gilt es zunächst den von den USA, Frankreich und Großbritannien in
Syrien durchgeführten Militärschlag zu verdauen. Insgesamt dürfte sich
der Markteinfluss jedoch in Grenzen halten, da der Schlag in geringerem
Umfang als dies von US-Präsident Trump gewünscht, vollzogen wurde. In
dieser Woche nimmt die US-Quartalsberichtssaison richtig an Fahrt auf.
U.a. werden die Zahlen von Bank of America (im Konsensus wird mit einem
EPS in Höhe von 0,59 USD gerechnet, während die Flüsterschätzungen von
0,62 USD ausgehen), Netflix (0,64 vs. 0,63), Northern Trust (1,40 vs.
1,39), Goldman Sachs (5,58), IBM (2,41), Johnson Johnson (2,01), Morgan
Stanley (1,25 vs. 1,28), Abbott Laboratories (0,58), American Express
1,71), U.S. Bancorp (0,95), Philip Morris (0,90), Stanley Works (1,35
vs. 1,43), Honeywell (1,91) und General Electric (0,12) veröffentlicht.
Charttechnik.
Am Freitag ist dem DAX der Sprung über die 55-Tagelinie (12.387) sowie
über eine abwärts gerichtete Gann-Linie (12.411) auf Schlusskursbasis
gelungen. Gescheitert ist der Index jedoch mit dem Versuch, auch eine
Strukturmarke im Bereich von 12.455 Punkten herauszunehmen. Das auf
Tagesbasis ausgebildete „spinning top“, unterdurchschnittliche
Handelsumsätze und sich bereits wieder abschwächende Indikatoren
hinterlassen Restzweifel mit Blick auf die Nachhaltigkeit der zuletzt
etablierten Aufwärtsimpulsbewegung. Auf der anderen Seite hat sich der
übergeordnete Abwärtstrend erneut abgeschwächt. Der ADX notiert
mittlerweile bei 27,98. Das letzte Hoch wurde am 08.03. bei über 43
markiert. Auch die strukturelle Konstellation bei den DAX-Komponenten
hat sich leicht verbessert. So notieren derzeit „nur“ 60 Prozent der
Anteilsscheine unterhalb der 55-Tagelinie, jedoch weisen 66,6 Prozent
der Titel einen negativen Langfristtrend auf. Insofern ist noch lange
nicht alles Gold was vermeintlich glänzt.


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