EXPERTEN

13:19 | 13.02.2020
Helaba – Tagesausblick Aktien: US-Verbraucherpreise bestätigen abwartende Fed

Zur Wochenmitte startete der DAX mit Rückenwind in den Handel und war in der Lage, ein weiteres Rekordhoch zu markieren. Schlussendlich konnte ein Plus in Höhe von 0,89 Prozent auf 13.749,78 Zähler verbucht werden. Insgesamt ist es spannend zu sehen, dass die Märkte offensichtlich in der Lage sind, vermeintlich negative Einflussfaktoren auszublenden. Allen voran ist die Entwicklung rund um das Coronavirus zu nennen. Die Infektions- und Todesfallzahlen nehmen weiter deutlich zu (+ 14.840 auf 59.000 / + 242 auf 1.310). Dennoch gelangen wohl immer mehr Marktteilnehmer zu der Überzeugung, dass sich die durch das Virus verursachten Auswirkungen insgesamt in Grenzen halten werden. Dies obwohl verschiedene Medienberichte ein anderes Bild zeichnen. Die chinesischen Behörden erwarten mittlerweile, dass der Höhepunkt an neuen Infektionen vor dem Monatsende erreicht werden könnte. Eine ähnlich gelagerte Aussage wurde allerdings auch schon vor rund zwei Wochen getätigt. Wie wir heute wissen, hat sich diese Annahme nicht bewahrheitet. Neben den Entwicklungen rund um Corona rücken heute verstärkt die Unternehmensbilanzen in den Fokus. Die Agenda ist diesbezüglich heute gut gefüllt. Unter anderem werden die Bücher von Metro, Airbus, Bayer, Aurubis, Thyssenkrupp, Commerzbank, Fraport, RIB Software, und Linde geöffnet. Der DAX wird heute kaum verändert in den Handel starten.
Charttechnik
„Buy the new High“ lautet eine alte Börsenregel. In der Regel gelten neue Hochs als prozyklische Signale. Allerdings sollten auch andere das Hoch begleitende Bedingungen in die Bewertung einfließen. Ein wichtiges Kriterium ist ein stabiler Trend und vor allem eine der Bewegung zugrunde liegende Schwungkraft. Diese beiden Bedingungen werden aktuell nicht oder nur unzureichend erfüllt. Ein Blick auf die Struktur der DAX–Werte soll dies verdeutlichen. Bei immerhin zwölf Anteilsscheinen notiert der 20- und dem 50-Tagedurchschnitt. Bei lediglich 11 liegt der aktuelle Kurs über der 50- und bei 17 über der 100-Tagelinie. Erwähnenswert ist auch der ADX als Trendintensitätsindikator. Dieser ist auf Tagesbasis mit einer Notierung von 12,62 relativ weit von der als idealtypisch geltenden 30er Marke entfernt. Auf Wochenbasis ist der Abstand (11,45) sogar noch größer. Bemerkenswert ist zudem, dass auf Basis verschiedener Oszillatoren negative Divergenzen auszumachen sind. Die nächsten Widerstände finden sich bei 13.786, 13.818, 13.939 und 14.028 Zählern. Auf der Unterseite geht von den Marken bei 13.722, 13.644, 13.605 und 13.549 Punkten Unterstützung aus.


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