EXPERTEN

13:33 | 12.06.2019
HSBC T&B – Britischer Arbeitsmarkt schlägt sich vorerst weiter wacker

Die enttäuschenden BIP-Zahlen vom April (-0,4 % gg. Vm.) haben sich am Arbeitsmarkt in Großbritannien noch nicht unmittelbar negativ ausgewirkt. Im gleitenden Dreimonatsschnitt blieb die Arbeitslosenquote im April mit 3,8 % auf dem im März verzeichneten 44-Jahrestief. Zudem stiegen die Löhne (ohne Bonus: 3,4 % gg. Vj., insgesamt: 3,1 % gg. Vj.) stärker als erwartet an (3,2 % bzw. 3,0 %) und auch die Beschäftigung hat ihren Aufwärtstrend bestätigt. Die Dynamik des Beschäftigungsaufbaus hat sich jedoch abgeschwächt und die Zahl der offenen Stellen war rückläufig. Insgesamt lassen die Arbeitsmarktdaten aber auf eine weiter solide Konsumentwicklung in Großbritannien schließen. Die britischen Währungshüter dürften auf ihrer Sitzung am 20. Juni daher versuchen, die nach den schwachen BIP-Zahlen wieder zunehmenden Leitzinssenkungserwartungen einzubremsen.
Marktreaktion:
Die guten britischen Arbeitsmarktdaten und Kommentare des Notenbankmitglieds Michael Saunders, wonach bei einem sanften EU-Austritt des Landes der Leitzinspfad höher ausfallen dürfte als aktuell an den Finanzmärkten eingepreist, haben das britische Pfund zeitweise etwas gestützt. Der Euro konnte sein Niveau von rund 0,89 GBP im Tagesverlauf indes verteidigen.


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