EXPERTEN

11:47 | 12.09.2017
HSBC T&B – China setzt Zwangshinterlegung bei Devisengeschäften aus

In China hat die Zentralbank des Landes auf die jüngsten Aufwertungen der Landeswährung, dem Renminbi Yuan (RMB), mit einer Lockerung der Devisenbestimmungen reagiert. Wie Nachrichtenagenturen vermelden, haben die Behörden die seit zwei Jahren bestehende Zwangshinterlegung für bestimmte Devisentransaktionen aufgehoben. Demnach mussten Finanzinstitute in Festlandchina ein Fünftel der Fremdwährung bei der Notenbank zinslos für ein Jahr hinterlegen, welche diese per Termingeschäfte an ihre Kunden verkauft haben. In der Folge verteuerten sich die Terminkurse für Devisenkäufe um den Zinsaufwand (bis zu 200 BP) und wurden dadurch für Deviseninländer weniger attraktiv. Zugleich bestand dadurch eine Differenz zum Handel außerhalb der Jurisdiktion.
Die jetzige Entscheidung macht es für Chinas Importeure günstiger, an der für sie vorteilhaften Aufwertungsentwicklung des RMB mit unternehmensexternen Sicherungsgeschäften zu partizipieren. Die dadurch entstehende Devisennachfrage trifft aber vermutlich weitgehend unmittelbar auf Exporteure, die höhere Notierungen voraussichtlich zum Abbau von Devisenbeständen nutzen. Im gegenwärtigen Umfeld haben wir unlängst unsere Prognose für den USD-Kurs per Ende 2017 von 6,90 CNY auf 6,50 CNY herabgesetzt.


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