EXPERTEN

11:44 | 14.07.2017
HSBC T&B – Euro-Reformvorschläge erst nach der Bundestagswahl

Recht unspektakulär fielen die gestern veröffentlichten US-Konjunkturdaten aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gaben marginal auf 247.000 nach. Bei den Produzentenpreisen ergab sich sowohl für die allgemeine als auch die Kernrate ein Monatsplus von 0,1 %. Die Jahresraten betrugen 2,0 % bzw. 1,9 %. Die gestrige Testimony von der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem Senat erbrachte keine neuen Überraschungen. Der Euro konnte sich zum US-Dollar oberhalb der 1,14 USD halten. Auf dem ersten deutsch-französischen Ministerratstreffen mit den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron kündigte die Bundeskanzlerin Angela Merkel an, dass man noch in diesem Jahr gemeinsam aktiv werde bei der Weiterentwicklung der Eurozone, aber erst nach der Bundestagswahl. Bei den Reformen werde man mit Überraschungen aufwarten. Dies wirkte sich leicht stützend auf die Notierungen des Euro zum USD aus, der sich weiterhin oberhalb der Marke von 1,14 USD halten konnte.
Die britische Regierung hat den ersten Gesetzentwurf für den Austritt aus der EU gestern vorgestellt. Mit dem „Repeal Bill“ soll die 1992 geschaffene Grundlage für die EU-Mitgliedschaft aufgehoben werden. Es geht um die Überführung von EU-Gesetze ins britische Recht. Die nach der Sommerpause beginnende Parlamentsdebatte ist hierbei wohl die Nagelprobe für die Regierungschefin Theresa May.


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