EXPERTEN

14:09 | 20.03.2017
HSBC T&B – Goldpreis: Das große Bild

Nach dem freundlichen Jahresauftakt scheiterte der Goldpreis zuletzt an dem Widerstand in
Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 1.260 USD). Den anschließenden Korrekturimpuls mit Notierungen
unterhalb der Marke von 1.200 USD hat das Edelmetall zuletzt aber wieder eindämmen
können. Diese Entwicklung gibt uns die Gelegenheit, eine strategische Bestandsaufnahme
vorzunehmen. Zu Beginn des Jahrtausends startete ein neuer übergeordneter Hausseimpuls,
der im Jahr 2011 in einer Übertreibungsphase und dem bisherigen Rekordstand bei 1.920 USD
gipfelte. Seither korrigiert der Goldpreis die beschriebene Euphorie in Form einer klassischen
Korrekturflagge (siehe Chart). Dementsprechend kommt dem Abwärtstrend seit September
2011 (akt. bei 1.313 USD) eine Schlüsselrolle zu, denn ein Sprung über dieses Level würde das
seit mehr als fünf Jahren bestehende Konsolidierungsmuster „bullish“ auflösen. Mit anderen
Worten: Das Überwinden dieser Marke käme einem „game changer“ gleich. Schließlich dürften
die verschiedenen Hochs bei 1.375/1.392/1.433 USD dann nur Durchgangsstationen auf den
Weg nach Norden darstellen. Langfristig ebnet eine aufgelöste Korrekturflagge sogar dem Weg
bis zum o. g. Allzeithoch. Die Chancen einer positiven Weichenstellung steigen unter zyklischen
Aspekten ab August, wenn das Edelmetall in die saisonal beste Phase des Jahres eintritt. Aktuell
ist aus Investorensicht also möglicherweise noch etwas Geduld gefragt.


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