EXPERTEN

13:30 | 12.06.2019
HSBC T&B – Kein unmittelbarer Bedarf für expansivere US-Geldpolitik

Vor dem Hintergrund der zuletzt schwächeren US-Konjunkturdaten und der damit verbundenen Ausweitung der Leitzinssenkungs-erwartungen an die US-Notenbank steht die heutige Veröffentlichung der Inflationsdaten besonders im Fokus. Nachdem die Teuerung in den USA im April auf 2,0 % gg. Vj. angezogen war und damit das höchste Niveau in diesem Jahr erreicht hatte (März: 1,9 %) – Hintergrund waren primär die gestiegenen Energiepreise – dürfte die 2 %-Marke im Mai wieder unterschritten worden sein und sich in den kommenden Monaten in diesem Bereich einpendeln. Darauf deuten auch die Daten zu den Produzentenpreisen hin. Diese gaben im Mai von 2,2 % auf nur noch 1,8 % gg. Vj. nach und lassen keinen überhöhten Preisdruck erkennen. Eine unmittelbare Notwendigkeit für eine expansivere US-Geldpolitik ergibt sich somit u. E. nicht.
Marktreaktion:
Die Erwartungen der Finanzmarktteilnehmer im Hinblick auf US- Leitzinssenkungen sind in den vergangenen Wochen spürbar gestiegen. Sollten die heutigen US-Preisdaten auf der Unterseite überraschen, dürfte dies den Verfechtern einer lockereren US-Geldpolitik neuen Auftrieb geben und die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen wohl unter der Marke von 2,20 % verbleiben. Per Jahresende 2019 halten wir an unsere Prognose von 2,10 % fest.


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