EXPERTEN

12:54 | 13.04.2018
HSBC T&B – Und sonst?

– Eurozone: Die Industrieproduktion ist im Februar um 0,8 % gg. Vm. zurückgegangen. In Anbetracht der schwachen Vorgaben aus den einzelnen Ländern – so brach die Industrieproduktion in Deutschland z. B. um 1,6 % gg. Vm. im Februar ein – konnte sich die Währungsunion auch als Ganzes nicht der negativen Entwicklung entziehen. Insgesamt untermauern die Zahlen somit unsere Einschätzung einer sich abschwächenden Konjunkturdynamik in der Eurozone.
– Mexiko: Die mexikanische Notenbank hat gestern auf ihrer Sitzung den Leitzins bei 7,50 % belassen. Die Entscheidung war aufgrund der zuletzt rückläufigen Inflation und im Zuge eines sich stabilisierenden Wechselkurses für den Peso allgemein erwartet worden. Zudem vermittelt die Begründung der Zinsentscheidung einen insgesamt vorsichtigeren Ton bezüglich einer möglichen Straffung der mexikanischen Geldpolitik. Wir erwarten im laufenden Jahr keine weiteren Zinsschritte der Banxico.
– China: Die chinesischen Handelsbilanzzahlen wiesen im März überraschend ein Handelsbilanzdefizit in Höhe von knapp 5 Mrd. USD aus. Im Februar konnte dagegen noch ein Überschuss von 33,75 Mrd. USD verbucht werden. Während die Exporte um 2,7 % gg. Vm. zurückgingen, stiegen die Importe deutlich um 14,4 % gg. Vm. an. Entgegen diesem Trend weitete sich allerdings der Handelsbilanzüberschuss gegenüber den USA weiter aus. Dies dürfte im Kontext des schwelenden Handelskonflikts zwischen den beiden Ländern zu weiteren Belastungen führen.


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