EXPERTEN

13:04 | 15.03.2019
HSBC T&B – Und sonst?

Japan: Die Bank of Japan (BoJ) hat in der Nacht zu Freitag den Leitzins wie erwartet unverändert bei -0,10 % belassen. Gleichzeitig wiesen die japanischen Währungshüter aber daraufhin, dass die Wachstumsrisiken vor allem für den Industriesektor und damit die Exporttätigkeit zuletzt zugenommen hätten. Vor diesem Hintergrund dürfte es der BoJ noch schwerer fallen, ihr Inflationsziel von 2 % mittelfristig zu erreichen. Dies ist nach bisherigen Aussagen des BoJ-Chefs Haruhiko Kuroda jedoch die Grundvoraussetzung, um eine geldpolitische Wende und damit verbundene Zinserhöhungen einzuleiten. Wir rechnen daher mit einer Beibehaltung des aktuellen Leitzinsniveaus bis mindestens Ende 2020.

Argentinien: Der gestern veröffentlichte Anstieg der Teuerungsrate im Februar von 3,8 % im Vergleich zum Vormonat lag zwar über dem Januar-Wert von 2,9 %, fiel aber gleichzeitig nicht so hoch aus, wie zuvor befürchtet. Der US-Dollar gab daraufhin im Handelsverlauf von 41,5 ARS auf 40,6 ARS nach. Das Finanzministerium wird ab Anfang April damit beginnen, täglich 60 Mio. USD via Auktion in das heimische Bankensystem zu geben. Insgesamt ist bis zum Jahresende ein Volumen von 9,6 Mrd. geplant. ‎Mehrheitlich werden die Anleger vor Neuengagements aber wohl zunächst ein ruhigeres Fahrwasser auf der Währungsseite abwarten.

Mexiko Eine schwache Auslandsnachfrage, ‎innenpolitische Unsicherheiten sowie Versorgungsengpässe mit Kraftstoffen belasten die Wirtschaftsleistung des Landes. In diesem Umfeld haben wir unsere Prognosen bezüglich des BIP-Wachstums auf 1,5 % (statt 2,0 %) für 2019 und 1,8 % (statt 2,3 %) für 2020 nach unten angepasst.

EXPERTEN

13:06 | 14.03.2019
HSBC T&B – Und sonst?

Großbritannien: Mit nur vier Stimmen Mehrheit hat das britische Parlament gestern einem Änderungsantrag zugestimmt, wonach es generell keinen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Abkommen geben soll. Dabei handelte es sich aber um keine rechtlich bindende Abstimmung und somit letztlich nur um eine Absichtserklärung. In der eigentlichen Abstimmung votierten kurz darauf 321 Abgeordnete (bei 278 Gegenstimmen) gegen einen No-Deal-Brexit. Hier wird ein Brexit ohne Vertrag aber nur für den 29. März ausgeschlossen. Heute wird es ein Votum darüber geben, ob die Regierung eine Verlängerung der Austrittsfrist bei der EU beantragen soll. Zu einer Verlegung des Austrittstermins würde es aber nur kommen, wenn die EU-Staats und Regierungschefs einstimmig hierfür votieren. Über einen solchen Aufschub würde höchstwahrscheinlich auf dem Treffen des Europäischen Rates am 21./22. März beraten. Zudem plant die Regierungschefin Theresa May die Abgeordneten am 20. März ein drittes Mal über das von ihr ausgehandelte Abkommen mit der EU zum Brexit abstimmen lassen.

Volksrepublik China: Die heute vorgelegten Konjunkturdaten verzeichnen in der Periode Januar und Februar eine Belebung der Inlandsnachfrage. Die landesweiten Umsätze im Einzelhandel blieben in der Jahresrechnung mit einem Wachstum von 8,2 % konstant. Investitionen hingegen legten nach 5,9 % im Dezember gegenüber der Vorjahresperiode um 6,1 % zu. Konjunkturhilfen und eine expansive Geldpolitik dürften in den kommenden Monaten zu einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums führen. Der US-Dollar notierte gegenüber der chinesische Währung weiter oberhalb der Marke von 6,70 RMB


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