EXPERTEN

14:02 | 16.05.2019
HSBC T&B – Und sonst?

USA: Wie gestern aus dem Umfeld der US-Regierung bekanntgegeben wurde, dürfte US-Präsident Trump die eigentlich am 18. Mai fällige Entscheidung zur möglichen Einführung von Automobilzöllen auf Grundlage des Artikels 232 des „National Trade Expansion Acts“ offiziell verschieben. Presseberichten zufolge könnte der Aufschub bis zu sechs Monate betragen. Die Nachricht löste an den Finanzmärkten große Erleichterung aus und ließ den Risikoappetit der Anleger wieder ansteigen. Der Euro konnte zum US-Dollar die Marke von 1,12 USD zurückerobern, da die Einführung von Automobilzöllen allen voran die europäische und ganz besonders die deutsche Wirtschaft schwer belasten würde.

Großbritannien: Premierministerin Theresa May kündigte gestern an, den mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag Großbritanniens Anfang Juni ein viertes Mal zur Abstimmung im Unterhaus vorzulegen. Allerdings kündigten sowohl die oppositionelle „Labour Party“ als auch zahlreiche Abgeordnete der „Conservative Party“ ihren Widerstand an. Daher erscheint eine Zustimmung im Parlament zum Austrittsvertrag weiter sehr unwahrscheinlich. Die anhaltende Ungewissheit im EU-Austrittsprozess machte sich an den Devisenmärkten bemerkbar. So notierte der Euro gestern zum Pfund erstmals seit Mitte Februar wieder über 0,87 GBP.


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

22:51 Uhr | 15.08.2018
GESAMT-ROUNDUP 3: Türkei ...


22:37 Uhr | 15.08.2018
USA bleiben im Konflikt mit der ...


22:18 Uhr | 15.08.2018
Aktien New York Schluss: Trumps ...


21:51 Uhr | 15.08.2018
Finanzinvestor Cevian will bei ...


21:35 Uhr | 15.08.2018
dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ...