EXPERTEN

11:14 | 17.07.2017
HSBC T&B – US-Konjunkturdaten mit Licht und Schatten

Am Freitag überraschten die US-Einzelhandelsumsätze insgesamt nur leicht auf der Unterseite. Statt des für Juni im Konsens erwarteten Monatszuwachses um 0,1 % kam es zu einen Monatsrückgang um 0,2 %. Der Rückgang im Mai wurde aber von bisher -0,3 % auf nur noch -0,1 % gestutzt. Insofern wurden die Markterwartungen aber nicht signifikant unterschritten. Bei den Konsumentenpreisen stagnierte die allgemeine Rate und die Kerninflationsrate verteuerte sich um 0,1 % im Monatsvergleich. Damit gaben im Juni die Jahresraten auf 1,6% bzw. 1,7 % nach. Bei der Kernrate ist auch in den kommenden Monaten mit dem Verharren der Jahresrate auf dem aktuellen Niveau zu rechnen. Damit sollte der Kerndeflator des privaten Verbrauchs im restlichen Jahresverlauf lediglich mit rund 1,4 % in der Jahresrate expandieren und damit die Zielmarke der US-Notenbank von 2 % doch deutlich. Die Jahresrate der allgemeinen Preissteigerungsrate der Konsumentenpreise dürfte u. E. sogar in Richtung der 1 % nach dem Jahreswechsel 2017/2018 nachgeben. Zwar lag das Plus bei der Industrieproduktion (+0,4 % gg. Vm.) leicht oberhalb der Markterwartungen, das Konsumentenvertrauen der Universität Michigan gab im Juli auf 93,1 Punkte nach (Konsens: 95,0). All dies führte dazu, dass die Spekulation auf keinen weiteren Leitzinserhöhungsschritt der US-Notenbank in diesem Jahr neue Nahrung bekam. Der Euro konnte sich daher deutlich jenseits der 1,14 USD festsetzen.


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