EXPERTEN

13:21 | 10.01.2019
HSBC T&B – US-Währungshüter treten verbal auf die Bremse

Im Dezember hatten die Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank die Erwartungen an den angemessenen geldpolitischen Pfad im Median nach unten adjustiert. Das Protokoll der Sitzung offenbarte nun, dass das Umfeld mit einem nur geringen Preisdruck es den FOMC-Mitgliedern nach eigener Einschätzung ermöglicht, bezüglich weiterer Zinsanhebungen geduldiger zu sein. In diese Richtung positionierten sich gestern auch diverse regionale Notenbankchefs wie die Fed-Präsidenten von Chicago, Charles Evans, und Boston, Eric Rosengren. Nach Angaben des Notenbankchefs von Atlanta, Raphael Bostic, liegt das Zinsniveau mittlerweile nahe des neutralen Bereichs, so dass der nächste Schritt sowohl nach oben als auch nach unten gerichtet sein kann. In der Dezembersitzung diskutierten die US-Währungshüter zudem über Vorschläge, die „forward guidance“ künftig abzuschaffen und die Dynamik der Bilanzverkürzung anzupassen.
Marktreaktion:
Insgesamt lassen die Kommentare einzelner Fed-Mitglieder als auch das Sitzungsprotokoll darauf schließen, dass sich US-Notenbank mit Blick auf die sich eintrübenden Wirtschaftsperspektiven die Option offenhält, in diesem Jahr in der Geldpolitik zurückhaltender zu agieren. Der Euro verbuchte daraufhin spürbare Kursgewinne zum US-Dollar und notiert aktuell deutlich oberhalb von 1,15 USD. Zu dieser Entwicklung trug auch bei, dass die Handelsgespräche zwischen den USA und China nach Angaben von Verhandlungsteilnehmern positiv verlaufen sein sollen, auch wenn bisher noch keine Ergebnisse vorgestellt wurden.


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