KOLUMNEN

14:49 | 17.03.2017
Der indische Goldmarkt wird transparenter

Reformen sprechen in Indien für eine stärkere und transparentere Wirtschaft. Dies sollte auch den Goldpreis stärken, denn Indien ist einer der wichtigsten Teilnehmer am Goldmarkt.

Die indische Regierung will die Bürokratie abbauen, Richtlinien rationalisieren und Indiens bisher auf Bargeld basierende Wirtschaft ins digitale Zeitalter transformieren. Doch der Demonetarisierungs-Prozess hatte die Goldnachfrage stark sinken lassen. Indien ist immerhin der weltgrößte Markt für Goldschmuck und zugleich einer der größten Gold-Markplätze der Erde.

Die Registrierung aller privaten Goldkäufe gegen Bargeld und die Auszeit für die größten Banknoten in Indien war dem Kauf von Gold nicht gerade zuträglich. Die Goldnachfrage brach daher im vierten Quartal 2016 auf den niedrigsten Stand seit 2009 ein.

Das World Gold Council erwartet nun in Indien für das laufende Jahr eine Goldnachfrage von 650 bis 750 Tonnen Gold. Zudem ist es positiv gestimmt für ein Wachstum der indischen Wirtschaft. Dafür spricht insbesondere der günstigste Monsun seit drei Jahren, der 2016 aufgetreten ist. Dies ist ein wichtiger Faktor für die Goldnachfrage. Denn sind die ländlichen Einkommen höher, dann wird auch mehr des edlen Metalls nachgefragt. Bis Ende 2020 prognostiziert das World Gold Council eine indische Nachfrage von 850 bis 950 Tonnen Gold.

Jedenfalls sollten Goldgesellschaften im derzeitigen Umfeld – Zinspolitik, Brexit, anstehende Wahlen – gut dastehen, denn Gold als Absicherung für Geldentwertung und Krisen ist gefragt. Dazu gehören auch angehende Produzenten, die Erfolge vorweisen können.

So etwa Pershing Gold mit seiner Relief Canyon Mine in Nevada. Nachdem nun auch das Umweltgenehmigungsverfahren unter Dach und Fach ist, liegen alle Genehmigungen vor, die für die Wiederinbetriebnahme und die Erweiterung nötig waren. Nun kann es also losgehen mit der Goldproduktion.

Ebenfalls in Nevada und bereits beim Produktionsstart steht Rye Patch mit seiner Florida Canyon-Goldmine. Zirka acht Jahre lang sollen 75.000 Unzen Feingold aus dem Boden geholt werden. Die ersten Gold- und Silberbarren (3409 Unzen Gold und 4804 Unzen Silber) konnten im Februar ausgeliefert werden. Dies ergab Bruttoeinnahmen von etwa 4,43 Millionen US-Dollar.

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