KOLUMNEN

9:54 | 03.05.2018
Es muss nicht immer eine einzelne Rohstoffaktie sein!

Ob Lithium, Kobalt oder Gold – Investments in Miningfirmen sind mit einem höheren Risiko behaftet, bieten aber auch mehr Chancen. Wer diese nutzen will, kann alternativ in Rohstofffonds oder fokussierte Beteiligungsgesellschaften investieren.

Große Chancen, aber auch hohe Risiken

Ein Verzehnfacher ist keine Ausnahme auf dem Kurszettel für Rohstoffaktien – wenn man auf das richtige Pferd setzt. Doch das ist für Anleger gar nicht so einfach. Denn es gibt noch viel mehr Gesellschaften, die auf dem Weg von der Entdeckung eines Vorkommens bis zum tatsächlichen Bau einer Mine scheitern. Dementsprechend liegt oft nur ein kleiner Unterschied zwischen dem großen Erfolg oder dem tiefen Absturz. Wer dennoch Chancen im Bereich der Exploration nutzen will, könnte in Rohstofffonds investieren. Doch es gibt praktisch keine Fonds, die in diesem Bereich aktiv sind. Zumeist investieren sie in die großen Bergbaugesellschaften dieser Welt. Die bieten allerdings in der Regel ein kleineres Renditepotenzial und unterliegen wie Aktien aus anderen Branchen den Schwankungen der Konjunktur oder dem klassischen Auf und Ab an den Börsen.

Alternative zu Direktinvestments

Als Alternative bieten sich daher Beteiligungsgesellschaften an. Eines der wenigen börsennotierten Unternehmen in diesem Bereich ist Cape Lambert (0,023; AU000000CFE0). Die Australier haben sich ein Portfolio aus Gesellschaften im Bereich Lithium, Kobalt und Uran aufgebaut. Lithium und Kobalt sind die Gewinner der Entwicklung hin zu Elektroautos. Mit Latin Resources und European Lithium hält man signifikante Anteile an fortgeschrittenen, börsennotierten Lithium-Unternehmen. Dazu kommt ein Kobalt-JV in der Demokratischen Republik Kongo. Nicht zu unterschätzen ist aber auch die Beteiligung an Cauldron Energy, dass Uran-Projekte in Argentinien und Australien besitzt. Uran ist zwar seit dem Unfall am Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 ziemlich out in Mitteleuropa; dennoch steigt die weltweite Nachfrage rasant, weil in vielen Schwellenländern die Kapazitäten ausgebaut werden. Dementsprechend steigt der Bedarf an Uran. Neben diesen Kerninvestments besitzt Cape Lambert Anteile an Unternehmen aus den Bereichen Gold, Eisenerz und Basismetalle.

Portfolio-Ansatz reduziert Risiken

Jedes einzelne dieser Investments ist für Privatanleger mit hohen Risiken verbunden. Der Korb an verschiedenen Unternehmen aber reduziert diese Risiken erheblich. Schließlich wird hier in verschiedene Metalle über geographisch unterschiedliche Regionen angelegt. Mittel- bis langfristig will Cape Lambert Dividenden aus seinen Beteiligungen erhalten. Im Rohstoffbereich ist es aber nicht unüblich, dass weit entwickelte Projekte von den großen Bergbaukonzernen gekauft werden. Dementsprechend hat man mit Cape Lambert die Chance bei Übernahmen kräftig mitzuverdienen. Im Fall einer Produktionsaufnahme winken dagegen stabile Cashflows.

Institutionelle Investoren halten Mehrheit

Aktuell kommt das Unternehmen aus Perth auf einen Börsenwert von rund 31 Mio. australische Dollar oder umgerechnet etwa 20 Mio. Euro. Dafür erhält man als Anleger ein breit diversifiziertes Portfolio an Explorationsunternehmen. Wer solch ein Vehikel für sein Depot sucht, sollte aber einen Anlagehorizont von mehreren Jahren mitbringen. Das die Profi-Anleger an den Investmentansatz von Cape Lambert glauben, zeigt ein Blick aufs Aktionariat. Knapp 60 Prozent der Anteile befinden sich in Händen von institutionellen Investoren. Rund 7 Prozent hält das Management.

 

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