KOLUMNEN

11:57 | 27.03.2018
mVISE will Marge verdoppeln: „Ein extremer Angebotsmarkt“

Digitalisierungs-Experten sind derzeit gefragt: Das zeigt sich auch in den Wachstumsraten der mVISE AG. Im Geschäftsjahr 2017 konnte der Pionier für mobile Digitalisierung seine Gesamtleistung um über 75 % auf 16,1 Mio. Euro steigern. Und für 2018 erwarten die Düsseldorfer ein weiteres Umsatzwachstum von 67 % auf 25 Mio. Euro – bei einer auf 8 % verbesserten EBIT-Marge.

„Zielmarke bei weitem übertroffen“

In den vergangenen drei Jahren hat sich mVISE im Rahmen der Strategie 2015+ von einer Mobile-Marketing-Agentur hin zu einem IT-Anbieter gewandelt. Das Umsatzplus im Jahr 2017 resultiert im Wesentlichen aus dem starken organischen Wachstum im Bereich der Professional Services. Hinzu kamen ab dem vierten Quartal Umsätze von knapp über 1 Mio. Euro aus dem Erwerb des Beratungsbereichs der SHS Viveon AG. „Unsere ursprünglich angestrebte Zielmarke von 14 Mio. Euro Gesamtleistung hätten wir jedoch auch ohne diese Umsätze bei weitem übertroffen“, erklärt mVISE-Vorstand Manfred Götz im Interview mit financial.de.

Mit der Vorstellung der Strategie 2018+ haben die Düsseldorfer nun neue ehrgeizige Ziele kommuniziert: Bis zum Jahr 2020 will der Vorstand mVISE unter den Top-20 der mittelständischen IT-Anbieter im Bereich der Digitalen Transformation positionieren und die EBIT-Marge auf 15 % annähernd verdoppeln. Die aktuelle Entwicklung bei den Produkttöchtern stimmt Götz „sehr optimistisch“: „Darüber hinaus sehen wir uns auch im Beratungsgeschäft aktuell mit einem extremen Angebotsmarkt konfrontiert.“

Vertriebsoffensive soll Produktumsätze ankurbeln

Im Rahmen der Strategie 2018+ sollen rund 100 neue Stellen an den Standorten Düsseldorf, Hamburg, Bonn, Frankfurt und München geschaffen werden. Damit würde sich die Anzahl der Mitarbeiter bis 2020 annähernd verdoppeln. Aber auch hinsichtlich des Vertriebs will sich mVISE neu aufstellen: „Wir werden künftig den bestehenden Direktvertrieb zunehmend durch Online-Vertrieb und ein strategisches Partnering verstärken“, erklärt Götz.

Die Ausgründung des Produkts SaleSphere in eine eigene Gesellschaft dient dabei der klaren Trennung zwischen produktunabhängigen Professional Services in der Muttergesellschaft und innovativen Produkten in unabhängigen Tochtergesellschaften. Ziel ist ein signifikanter Beitrag zur Margensteigerung durch einen überproportionalen Anstieg der Produktumsätze im Verhältnis zu den Beratungsumsätzen.

Analysten-Kursziel 6,80 Euro

Um dem steigenden Anlegerinteresse gerecht zu werden, baut mVISE seine Investor-Relations-Aktivitäten aus – auch in Richtung internationaler Investoren. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Wachstum und der steigenden Marktkapitalisierung zunehmend für neue Investorenkreise interessant werden. Diese möchten wir auch mit geeigneten Maßnahmen und Veranstaltungen adressieren“, erläutert Götz gegenüber financial.de. So plant mVISE in der zweiten Halbjahreshälfte auch die Teilnahme an internationalen Investoren-Konferenzen.

Die mVISE-Aktie sieht Götz attraktiv bewertet, zumal auch die Analysten von SMC Research ihr Kursziel zuletzt auf 6,80 Euro angehoben haben: „Wenn Sie unsere Bewertung vergleichen, werden Sie zu einem ähnlichen Ergebnis kommen wie unsere Analysten: Die Aktie der mVISE AG weist deutliches Kurspotenzial auf.“ Das vollständige Interview mit mVISE-Vorstand Manfred Götz lesen Sie auf financial.de.

Ihr Christoph Martin


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