AGENTURMELDUNGEN

21:11 | 16.04.2018
Devisen: Eurokurs legt zu – US-Dollar im Gegenzug belastet

NEW YORK (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro ist am Montag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt in New York bei 1,2379 US-Dollar gehandelt und damit ungefähr einen halben Cent höher als im europäischen Frühhandel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2370 (Freitag: 1,2317) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8084 (0,8119) Euro.

Zwischenzeitlich hatte der Euro sogar bei 1,2395 Dollar sein Tageshoch erreicht. Kurz zuvor hatte eine Twitter-Nachricht von Donald Trump den Dollar zeitweise unter Druck gesetzt und so dem Euro Auftrieb gegeben. Der US-Präsident warf Russland und China vor, ihre Währungen gezielt abzuwerten, während die USA weiter ihre Zinsen erhöhten. Dies sei “nicht akzeptabel”, so der Präsident.

Die Militärschläge der USA, Frankreichs und Großbritanniens vom Wochenende gegen Ziele in Syrien hatten dagegen am Devisenmarkt nicht zu stärkeren Kursbewegungen geführt. Berichten zufolge hat sich Syriens Schutzmacht Russland militärisch weitgehend zurückgehalten. Zu einer im Vorfeld befürchteten direkten militärischen Konfrontation zwischen den westlichen Mächten und Russland kam es nicht.

Erwartet wird jedoch eine weitere Verschlechterung des Verhältnisses zwischen den USA und Russland. Am Wochenende hatte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley für Montag neue Wirtschaftssanktionen angekündigt. Nach Angaben des Weißen Hauses hat die US-Regierung aber noch keine Entscheidung getroffen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte am Montag, diese würden erwogen und eine Entscheidung werde bald getroffen./tos/tih/he


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

13:14 Uhr | 20.09.2018
ROUNDUP: ProSiebenSat.1 will Geld ...


13:14 Uhr | 20.09.2018
ROUNDUP: ProSiebenSat.1 will Geld ...


13:11 Uhr | 20.09.2018
Deutsche Anleihen kaum bewegt


13:11 Uhr | 20.09.2018
Deutsche Anleihen kaum bewegt


13:10 Uhr | 20.09.2018
Türkische Regierung will hohe ...