AGENTURMELDUNGEN

12:57 | 17.04.2018
Edeka: Verhandlungen mit Nestlé gehen weiter

HAMBURG (dpa-AFX) – Der Streit um Rabatte und Konditionen zwischen Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka und dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé geht weiter. “Wir sind in der letzten Woche vorangekommen, aber wir sind noch lange nicht am Ziel”, sagte Edeka-Vorstandschef Markus Mosa am Dienstag in Hamburg. “Wir kommen voran und wir wollen auch den Streit beilegen, haben aber noch keine Einigkeit erzielt.” Es gebe ein Angebot von Nestlé, aber das sei in dieser Form nicht akzeptabel.

Deutschlands größter Lebensmittelhändler hatte sich mit europäischen Partnern wie Intermarché, Coop Schweiz oder Colruyt verbündet, um Nestlé zu Zugeständnissen bei Preisen und Konditionen zu zwingen und so seine Kosten im Einkauf zu senken. Zusammen wickeln die Mitglieder der Einkaufsallianz rund zwei Milliarden Euro Umsatz mit Nestlé ab. Zu den bekanntesten Marken des Unternehmens gehören Nescafé, Maggi, Thomy, Wagner Pizza und Vittel.

Der genossenschaftliche Edeka-Verbund steigerte 2017 seine Erlöse weiter. Der Gesamtumsatz kletterte um 5,4 Prozent und durchbrach mit 51,9 Milliarden Euro erstmals in der Unternehmensgeschichte die 50-Milliarden-Euro-Marke. Gut die Hälfte davon entfällt auf 3800 selbstständige Kaufleute mit 5800 Märkten, die um 4,4 Prozent auf 26,3 Milliarden Euro zulegten. Die Discount-Tochter Netto erreichte ein Plus von 3,1 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro.

Zusätzlichen Rückenwind habe dem Verbund die erfolgreiche Integration von 338 Filialen der zerschlagenen Handelskette Kaiser’s Tengelmann beschert, hieß es weiter. Der Konzern-Jahresüberschuss sank leicht auf 328,2 Millionen Euro./gw/DP/jha


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

08:57 Uhr | 18.07.2018
ANALYSE-FLASH: Baader Bank ...


08:54 Uhr | 18.07.2018
Stellenabbau drückt Ericsson ...


08:54 Uhr | 18.07.2018
AKTIE IM FOKUS: Scout24 nach ...


08:31 Uhr | 18.07.2018
ANALYSE-FLASH: UBS senkt Fortum ...


08:14 Uhr | 18.07.2018
Devisen: Eurokurs gibt weiter nach