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22:37 | 15.08.2018
USA bleiben im Konflikt mit der Türkei hart

WASHINGTON (dpa-AFX) – Im Streit um die Freilassung des US-Pastors Andrew Brunson beharren die USA auf einer harten Linie gegen die Türkei. Vizepräsident Mike Pence erklärte am Mittwoch, die Türkei sei gut beraten, US-Präsident Donald Trump und seine Entschlossenheit, US-Bürger nach Hause zu holen, nicht auszutesten. Er und Trump würden nicht lockerlassen, bis Brunson bei seiner Familie in den USA sei, schrieb der Vizepräsident am Dienstag auf Twitter.

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, zeigte sich zugleich enttäuscht, dass die türkische Justiz einer Freilassung Brunsons entgegenstehe. Sie betonte, die USA würden weiter auf diplomatischem Wege versuchen, die Freilassung des Pastors und weiterer Gefangener zu erreichen.

Die Türkei hält den Geistlichen fest, weil er angeblich an dem Putschversuch gegen die Regierung von Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2016 beteiligt gewesen sein soll. Die US-Regierung hält ihn für unschuldig.

Die Regierungen in Washington und Ankara überziehen ihre Länder gegenseitig seit Wochen mit Sanktionen und Strafmaßnahmen wie etwa Zöllen. Auf eine Verdoppelung von Sonderzöllen auf Stahl- und Aluminium aus der Türkei seitens der USA hat die Türkei ihrerseits mit Strafzöllen, etwa auf Autos reagiert. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, betonte am Dienstag, die USA würden ihre Strafzölle auch im Falle einer Freilassung Brunsons nicht zurückziehen./dm/DP/jha


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