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11:05 | 02.12.2020
Aktie unter Druck: UV-Spezialist Dr. Hönle wagt keinen Ausblick

Schwächere Geschäfte mit Klebstoffen, Glas und Strahlern haben dem UV-Spezialisten Dr. Hönle im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 schwer zu schaffen gemacht. Das Betriebsergebnis sei im Vorjahresvergleich um knapp 54,3 Prozent auf 8,1 Millionen Euro abgesackt, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Gräfelfing bei München mit.

Ebenso seien die Umsatzerlöse um 12,8 Prozent auf 93,9 Millionen Euro gefallen. Unterm Strich verdiente Dr. Hönle in den zwölf Monaten per Ende September 2020 mit 5,6 Millionen Euro 54,8 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Vor allem ein deutlich geringerer Umsatz mit Klebstoffen im Sensorik-Bereich sei für den Ergebnisrückgang verantwortlich, berichtete der Vorstand.

Einen Ausblick traute sich die Hönle Gruppe derzeit nicht zu. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie sei das kommende Geschäftsjahr nur schwer vorherzusehen, teilte der Vorstand mit.

Das verunsichert die Anleger. Die Aktie sackt am Vormittag um über 5 Prozent auf 53,20 Euro ab und notiert damit nur noch knapp oberhalb der charttechnisch bedeutenden 50-Tage-Linie, die derzeit bei 52,98 Euro verläuft. Nach dem Corona-Crash im März hatte sich der Aktienkurs relativ schnell wieder erholt – und es ging von 24,45 Euro bis auf zwischenzeitlich 60,40 Euro nach oben. Nun sichern sich viele Anleger zunächst ihre Gewinne. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Dr. Hönle


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