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13:58 | 03.01.2020
Branchenbericht belastet: Fraport-Aktie rutscht unter die 200-Tage-Linie

Die deutschen Flughäfen werden im Jahr 2020 ihren Wachstumspfad verlassen. Diese Einschätzung des Airport-Verbands (ADV) setzt die Aktie von Fraport unter Druck. Die Papiere des Frankfurter Flughafenbetreibers verlieren 3,31 Prozent auf 73 Euro und zählen damit zu den größten Verlierern im MDax.

Die deutschen Flughäfen müssen sich nach Einschätzung ihres Verbandes im laufenden Jahr auf weniger Passagiere einstellen. “Der Luftverkehr am Standort Deutschland wird den Wachstumspfad der letzten Jahre nicht halten können”, erklärte Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Airport-Verbands ADV, der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”.

Die Passagierzahl werde gemessen am Vorjahr um 0,7 Prozent schrumpfen und die Starts und Landungen an den hiesigen Flughäfen um 2,9 Prozent sinken, so die Prognose des Verbandes. “Das raue, von steigenden Kerosinpreisen und Insolvenzen geprägte Marktumfeld treibt die Airlines auch dazu, ihre Flugpläne radikal auszudünnen”, so Beisel weiter.

Die Fraport-Aktie rutschte am zweiten Handelstag des neuen Jahres unter die Durchschnittslinie der vergangenen 200 Handelstage. Diese verläuft aktuell bei 74,53 Euro und gilt als Indikator für den mittelfristigen Trend. Mit dem Abrutschen unter diese wichtige Trendlinie könnte sich der Kursdruck noch verstärken. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Fraport


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