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11:17 | 17.02.2017
Dritter Interessent für Stada: Wer bekommt den Zuschlag?

Jetzt ist ein dritter potenzieller Käufer für Stada aufgetaucht, damit könnte der Bieterwettstreit um den Pharmakonzern Fahrt aufnehmen. Das Stada-Management berichtete am Donnerstagabend von “einer weiteren rechtlich unverbindlichen Interessenbekundung zur Übernahme” – allerdings ohne Namen zu nennen.

Beim dritten Übernahmeinteressente soll es sich nach Informationen des „Manager Magazin“ um die Beteiligungsgesellschaft Bain Capital handeln. Der dritte Interessent bietet laut Stada 58 Euro je Aktie und damit zwei Euro mehr als der Finanzinvestor Cinven bisher für den Arzneimittelhersteller zu zahlen bereit ist. Ein Angebot von Advent, der Nummer drei im Bunde, liegt offiziell bislang nicht vor. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge will Advent das Cinven-Gebot übertreffen und sucht dafür noch einen Partner.

Die von Cinven gebotenen 56 Euro je Aktie bewerten das MDAX-Unternehmen mit knapp 3,5 Milliarden Euro. Jetzt muss noch Advent die Karten auf den Tisch legen. Dessen Gebot könne, so heißt es bei Bloomberg, zwischen 56 und 60 Euro je Anteilsschein liegen und bereits in der nächsten Woche vorgelegt werden. Ein möglicher Partner sei der Branchenkollege Permira.

Eine endgültige Entscheidung sei aber weder hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit einem anderen Investor noch mit Blick auf die Gebotserhöhung gefallen. Keines der genannten Unternehmen wollte sich zu der Angelegenheit äußern.

Anleger feierten derweil schon etwas vor. Nachdem der Kurs der Stada-Aktie nach Bekanntwerden der Agenturmeldung ins Plus gedreht hatte und mit einem Aufschlag von gut einem Prozent aus dem Xetra-Handel gegangen war, kamen im späten Frankfurter Handel nach der Mitteilung des Unternehmens weitere 1,5 Prozent hinzu. Damit kostet die Papiere nun 57,10 Euro. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Stada


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