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11:52 | 06.11.2018
Gewinn nicht so niedrig wie befürchtet: Deutsche Post erobert DAX-Spitze

Die Gewinnentwicklung der Deutschen Post hat die Anleger wieder etwas beruhigt. Dass der Gewinnrückgang im dritten Quartal nicht ganz so schlimm ausfiel wie befürchtet, beflügelt die Aktie des Logistikunternehmens.

Mit einem Plus von über drei Prozent führen die Post-Papiere die Gewinnerliste im DAX an und notieren in der Spitze bei 29,02 Euro. Damit sind sie allerdings noch deutlich von den Notierungen zu Jahresbeginn entfernt, als teilweise über 41 Euro pro Aktie bezahlt werden mussten. Mit einem Abschlag von fast 30 Prozent gehören sie 2018 bislang zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex, der im gleichen Zeitraum 11 Prozent einbüßte.

Ein Händler hob positiv hervor, dass der gemeldete Gewinneinbruch nach der Warnung des Konzerns im Sommer keine Überraschung mehr gewesen und sogar Schlimmeres befürchtet worden sei. Ganz wesentlich sei, dass es keine weiteren Änderungen an der Jahresprognose und dem Ausblick für 2020 gegeben habe, erklärt Joel Spungin von der Berenberg Bank hervor.

Der Analyst verweist zudem darauf, dass die Brief- und Paketsparte auf dem Wege der Erholung sei und sich auch die übrigen Sparten im dritten Quartal solide entwickelt hätten. Im Expressgeschäft DHL seien die Margen sogar trotz des Gegenwinds seitens der Wechselkurse gestiegen, loben der Berenberg-Experte und auch sein Kollege vom US-Analysehaus Bernstein Research, Daniel Roeska.

Der sehr schwache freie Cashflow (FCF) im dritten Quartal beunruhigt hingegen kaum. “Der Hauptteil des Rückgangs geht auf deutlich höhere Investitionsausgaben zurück”, sagte Berenberg-Analyst Spungin. Grund zur Beunruhigung sieht er nicht, da der Konzern zugleich das Jahresziel für den FCF, der entscheidend für die Ausschüttungen an die Aktionäre ist, von mehr als einer Milliarde Euro bestätigte. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Deutsche Post


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