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16:01 | 02.12.2021
Handel von Vonovia-Bezugsrechten endet mit heftigen Schwankungen

Am letzten Handelstag war in den Bezugsrechten aus der Kapitalerhöhung von Vonovia eine Menge los. Zeitweise brachen die Anrechtsscheine zum Erwerb junger Aktien am Donnerstag massiv um 18,5 Prozent ein, schlossen letztlich aber klar im Plus.

Am Mittag ging der Handel der Bezugsrechte mit einem Sprung im Schlussakkord bei 3,20 Euro zu Ende und damit 5,6 Prozent teurer als am Vortag. Damit wurde genauso viel gezahlt wie ganz zu Anfang des Bezugsrechtshandels am 24. November. In der Spitze hatten sie damals sogar 4,40 Euro gekostet.

Der schwankende Kursverlauf erstreckte sich am Donnerstag folgerichtig auch auf die Vonovia-Aktien: Sie waren im Tagestief um 3,6 Prozent gefallen, zum Auslauf des Bezugsrechtshandels aber mit etwa einem halben Prozent ins Plus gedreht. Zuletzt lag der Kurs dann aber wieder knapp mit 0,1 Prozent in der Verlustzone.

Mit der milliardenschweren Kapitalerhöhung besorgt sich Vonovia Geld für die Übernahme von Deutsche Wohnen. Vor der Ankündigung der damals schon wenig überraschenden Kapitalerhöhung wurden für die Vonovia-Aktien im November noch über 55 Euro gezahlt. Aufaddiert mit dem Bezugsrecht haben die Anleger nun je Anteil etwa 52 Euro im Depot.

Für Anleger, die nicht an der Kapitalerhöhung teilnehmen wollen, bietet der Handel solcher Bezugsrechte den Vorteil, dass sie ihr Anrecht veräußern können an andere, potenziell neue Aktionäre. Die Zeichnungsfrist soll nun laut Mitteilung vom November voraussichtlich am 7. Dezember enden. Der Vollzug der Bezugsrechtskapitalerhöhung wird am oder um den 13. Dezember erwartet. (dpa-AFX)

Foto © Vonovia


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