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13:30 | 21.10.2020
Übernahmefantasie treibt Bilfinger-Aktie an

Ist Bilfinger in das Visier von Private-Equity-Firmen geraten? Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und verleiht damit der Aktie einen kräftigen Schub. Kurz nach Handelsbeginn schoss der Kurs des SDax-Titels um elf Prozent auf 21,20 Euro nach oben und überwand damit die aus charttechnischer Sicht so wichtige 200-Tage-Linie.

Laut den Informationen von Bloomberg gehört unter anderem die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Clayton Dubilier & Rice zu den Interessenten. Allerdings sollen sich die Gespräche in einem noch sehr frühen Stadium befinden. Sowohl Bilfinger als auch die Amerikaner lehnten eine Stellungnahme ab.

Bilfinger war schon in der Vergangenheit immer wieder in den Fokus von Finanzinvestoren geraten. Vor allem die bereits seit längerem niedrige Bewertung des Mannheimer Unternehmens dürfte dabei locken. In diesem Jahr war es im Zuge des Corona-Crashs vom Zwischenhoch im Februar bei 35,32 bis auf 12,64 Euro im März abwärts gegangen. Die anschließende Kurserholung wurde dann allerdings von den schwachen Quartalszahlen ausgebremst.

So war das Unternehmen, das seit geraumer Zeit ohnehin im Umbau steckt und um seine Profitabilität ringt, im zweiten Quartal wegen der Pandemie und des Ölpreisverfalls noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht und musste einen Auftragsrückgang verkraften.

Zwar hatte das Bilfinger-Papier zuletzt zu einem neuerlichen Erholungsversuch angesetzt und seit Anfang Oktober inklusive der aktuellen Gewinne ein Viertel hinzu gewonnen – seit Jahresbeginn aber sitzen Anleger derzeit noch auf einem Minus von mehr als 40 Prozent. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Bilfinger


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