ROHSTOFF NEWS

16:01 | 14.10.2020
Agrarmärkte: Wetterprognosen für Brasilien wirken sich auf die Preisentwicklung aus

Nach Angaben des USDA waren am Sonntag bereits 41% der US-Maisflächen abgeerntet (5-Jahresdurchschnitt 32%) sowie 61% der Sojabohnenflächen (5-Jahresdurchschnitt 42%). Der rasche Erntefortschritt bremst den Preisanstieg, doch mindestens ebenso stark wirkt sich zur Zeit die Situation in Südamerika auf die Preise aus. Die für die letzten Tage prognostizierten Regenfälle in Brasilien erwiesen sich als zu gering, um die Bedingungen für die Sojabohnenaussaat entscheidend zu verbessern. Da es immer noch deutlich zu trocken ist, waren im wichtigsten Anbaustaat Mato Grosso in der letzten Woche erst 3% der Felder bestellt (Vorjahr 19%). Allerdings soll es den Wetterprognosen zufolge in den kommenden Wochen den dringend benötigten Regen geben. Sollte sich dies bewahrheiten, würden sich auch die Entwicklungsbedingungen bei Zuckerrohr im weiteren Saisonverlauf und bei Kaffee für die Ernte 2021 verbessern. Beide Preise waren zu Wochenbeginn abgerutscht, gestern kam es jeweils zu einer leichten Erholung. Beim Rohzuckerpreis droht nach wie vor das Risiko subventionierter indischer Zuckerexporte. Eine politische Entscheidung zu deren Höhe in der laufenden Saison liegt bislang nicht vor. Gestern dürfte bei der Zuckerpreisentwicklung der Preisanstieg bei Rohöl eine Rolle gespielt haben. Rohzucker schloss im März-Kontrakt bei 14,01 US-Cent je Pfund und damit 1,2% im Plus .


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