ROHSTOFF NEWS

16:03 | 12.09.2019
Agrarrohstoffe: Marktteilnehmer verhalten sich im Vorfeld neuer USDA-Schätzungen abwartend

China hat gestern überraschend eine Reihe von US-Gütern ab dem 17. September von den kürzlich erst beschlossenen Zollerhebungen ausgenommen. Politisch sensible Agrargüter wie Sojabohnen wurden jedoch explizit nicht berücksichtigt. Entsprechend reagieren die Preisen für Agrarrohstoffe bislang kaum. Dabei dürfte auch eine Rolle spielen, dass das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) am Abend neue Angebots- und Nachfrageschätzungen veröffentlicht (WASDE-Bericht) und sich die Marktteilnehmer im Vorfeld dessen abwartend verhalten. Das Interesse dürfte dabei Mais gelten. In den vergangenen Wochen waren hier die Wachstumsbedingungen gut, weshalb viele private Marktbeobachter ihre Ertragsschätzung dem sehr hohen Niveau der USDA-Schätzung anpassen. Für die kommenden zwei Wochen sind für die Anbaugebiete im Mittleren Westen weiterhin überdurchschnittlich warme Temperaturen prognostiziert. Noch liegt der wöchentlich erhobene Pflanzenzustand auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Zuletzt wurden 55% der Maispflanzen (Vj. 68%) als gut bzw. sehr gut bewertet. Die verspätete Aussaat wirkt sich noch immer auf die Pflanzenentwicklung aus, so steigt im späteren Verlauf die Gefahr von Frostschäden.


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