ROHSTOFF NEWS

17:22 | 11.01.2021
Argentinien begrenzt Maisexport für zwei Monate – Sojabohnenpreis erreicht neues 6½-Jahreshoch

Die argentinische Regierung will sicherstellen, dass trotz der Aufhebung des zunächst geplanten Exportstopps ausreichend Mais im Inland verbleibt, um den lokalen Preisauftrieb zu bremsen. Vorerst soll für zwei Monate die tägliche Exportmenge auf maximal 30 Tsd. Tonnen begrenzt werden. Dies gibt den Preisen an der (Leit-) Börse in Chicago Unterstützung. Eine solche verleiht auch die Erwartung, dass die US-Ernte des letzten Herbstes morgen in den neuen USDA-Schätzungen gesenkt werden könnte. Auch besteht Besorgnis hinsichtlich der zu trockenen Witterung in Südamerika. Der Getreidebörse Rosario zufolge wird in Argentinien dringend Regen benötigt.
Sojabohnen
Die Trockenheit macht auch den jungen Sojabohnenpflanzen zu schaffen. Dies gilt auch für Brasilien. Auch hier sind Abstriche an der bisher rekordhohen Ernteerwartung möglich. Auch wurden dem USDA zufolge von China wieder US-Sojabohnen bestellt. Dies zusammen mit der Erwartung, dass das USDA morgen auch die Lage am US-Sojabohnenmarkt nochmals angespannter zeigen wird, führten heute im frühen Handel zu einem zwischenzeitlichen Preisanstieg auf 1.389 US-Cent je Scheffel (6½-Jahreshoch).


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