ROHSTOFF NEWS

17:02 | 08.10.2019
Auf und Ab bei den Ölpreisen

Gestern kam es beim Brentölpreis zu einem Anstieg auf 59,5 USD je Barrel in der Spitze, jedoch konnte der Zugewinn nicht behauptet werden. Heute Morgen legt der Preis wieder leicht zu. Die Schwankungen sind der widersprüchlichen Nachrichtenlage geschuldet. So etwa wechseln sich bei den sino-amerikanischen Handelsgesprächen Ernüchterung und Hoffnung ab. Gestern hat das riesige Ölfeld “Johan Sverdrup” in der norwegischen Nordsee seinen Betrieb aufgenommen, dabei soll bis Mitte nächsten Jahres eine Produktion von 440 Tsd. Barrel täglich erreicht werden. Das Nicht-OPEC-Angebot steigt also auch außerhalb der USA, so steigt auch der Druck auf die OPEC, die Produktionskürzungen beizubehalten. Fraglich ist noch die weitere Beteiligung Russlands daran. Energieminister Nowak zufolge könnte Russland – falls erforderlich – schon kurzzeitig seine Ölproduktion um 300-500 Tsd. Barrel pro Tag erhöhen. Angebotsrisiken bestehen ebenfalls. Im Irak und in Ekuador gibt es Proteste, welche in Ekuador bereits die Ölproduktion beeinträchtigt haben.


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