ROHSTOFF NEWS

15:03 | 14.02.2020
Brentölpreis gestern auf fast 57 USD je Barrel gestiegen

Die Nachrichtenlage am Ölmarkt zeigt sich negativ. Auf der Angebotsseite stehen die hohe Produktion der Nicht-OPEC-Länder und hohe Bestände, auf der Nachfrageseite das Coronavirus. Die gestrige Schätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Angebots-/Nachfragesituation zeigte sich noch negativer als die vorherigen Berichte der EIA und der OPEC. Die IEA geht von einem diesjährigen Nachfrageanstieg um 825 Tsd. Barrel täglich aus, bislang hatte sie noch 1,2 Mio. Barrel täglich erwartet. Die Auswirkung der schwachen chinesischen Nachfrage wegen des Virus auf die globale Nachfrage sieht die IEA nun in einem Rückgang der Ölnachfrage im 1. Quartal um 435 Tsd. Barrel pro Tag ggü. Vj.. Dennoch konnte der Brentölpreis gestern auf fast 57 USD je Barrel zulegen. Dies lässt sich kaum mit der Hoffnung auf eine kräftige kurzfristige Reaktion der OPEC+ erklären. Bislang hat Russland noch nicht auf den Vorschlag des Technischen Komitees reagiert. Dazu dürften weitere Produktionskürzungen schwierig für die OPEC werden. Nun soll die Produktion auf dem Wafra-Ölfeld in der Neutralen Zone zwischen Saudi-Arabien und Kuwait wieder anlaufen. Nach Einschätzung der IEA wird dort die Produktion in diesem Jahr auf 140 Tsd. Barrel täglich steigen, im nächsten Jahr dann auf 330 Tsd. Barrel täglich.


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