ROHSTOFF NEWS

15:03 | 14.01.2020
China hat im Dezember große Mengen Sojabohnen importiert – Weizenpreis legt zu

Die Daten der Zollbehörde belegen einen Anstieg der Sojabohnenimporte auf 9,54 Mio. Tonnen (+ 67% ggü. Vj.). Im Gesamtjahr 2019 lagen die Importe bei 88,51 Mio. Tonnen und damit etwas über dem Vorjahresniveau. Die hohen Importe im Dezember dürften auch durch einige frühere Bestellungen von Lieferungen aus Brasilien und den USA zustande gekommen sein, die erst jetzt in der Importstatistik erfasst wurden. Im “Phase-1-Abkommen” mit den USA, dessen Unterzeichnung für morgen ansteht, will sich China zum Kauf großer Mengen an US-Agrarprodukten verpflichten.
Weizen
Der Weizenpreis an der Euronext in Paris geht auf die Marke von 200 EUR je Tonne zu. Höher lag der Preis zuletzt vor fast einem Jahr. Für Auftrieb sorgt der deutlich gestiegene Weizenpreis an der CBOT, der Ende letzter Woche knapp 570 US-Cent je Scheffel und damit das höchste Niveau seit August 2018 erreichte. Angesichts der deutlich gesunkenen US-Weizenbestände und der niedrigen US-Winterweizenfläche (111-Jahrestief) könnte das Angebot knapper sein als bislang angenommen. Allerdings geht das USDA von einem globalen Angebotsüberschuss von gut 10 Mio. Tonnen in 2019/20 aus, unter hinreichender Berücksichtigung der dürrebedingten Ernteausfälle in Australien. Infolge sollte es keine Besorgnis hinsichtlich einer Knappheit geben. Von daher dürfte der deutliche Preisanstieg nicht gerechtfertigt sein.


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