ROHSTOFF NEWS

15:40 | 20.05.2020
Corona-Pandemie wirkt sich weiter auf die Getreidepreise aus

Der Weizenpreis in Chicago (Kontrakt mit Fälligkeit Juli) notiert bereits seit Wochenbeginn unter 500 US-Cent je Scheffel und damit unterhalb des Niveaus beim Einbruch im März. Nach diesem kam es zu einer Erholung, welche auf einer zeitweise hohen Nachfrage nach Weizen(-produkten) beruhte. Die Corona-Krise wirkt sich negativ auf die Weizennachfrage aus. Inzwischen kam es seitens des US-Landwirtschaftsministeriums und des Internationalen Getreiderates zu Absenkungen der globalen Nachfrageprognosen 2019/20. Ein belastender Faktor für die Preisentwicklung ist auch die bessere Witterung in wichtigen Anbaugebieten (auch in der EU). Doch trotz der jüngsten Regenfälle hat die Prognosebehörde MARS ihre Ertragserwartungen für EU-Weizen unlängst gekürzt. Der Preis konnte davon jedoch nur geringfügig profitieren. Gestern schloss er im September-Kontrakt bei 185 EUR je Tonne. Dass er sich deutlich besser behaupten kann als der US-Preis ist wesentlich der dynamischen Exporttätigkeit geschuldet.
Beim US-Maispreis wirken sich weiterhin die schwache Nachfrage aus dem Bereich der Ethanolproduktion und die Aussicht auf eine rekordhohe US-Maisernte negativ aus. Mittlerweile sind rund 80% der Felder bestellt. Im Fahrwasser der Rohölpreise konnte sich der Maispreis in Chicago in den letzten Wochen etwas erholen.


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