ROHSTOFF NEWS

15:55 | 26.01.2021
Die Industriemetalle konsolidieren

Die chinesische Zentralbank reagierte nun auf steigende Risiken im Finanzsystem, indem sie diesem Geld entzogen hat. Bedingt durch die Aktion der Zentralbank steigt die Risikoaversion unter den Marktteilnehmern, wie auch an den schwachen asiatischen Aktienmärkten zu sehen ist. Auch die meisten Industriemetalle reagieren heute Morgen zunächst darauf. Sie konsolidieren auf hohem Niveau, ausgenommen dabei Zinn und Blei. Letztere steigen sogar weiter, Zinn dabei auf ein neues Mehrjahreshoch. Der Bleipreis hatte in den letzten Wochen zugelegt, während es bei Zink zu einem Rückgang kam. Die Preisdifferenz zwischen beiden Metallen beträgt nur noch 615 USD je Tonne. Den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg (unter Berufung auf das Nationale Statistikbüro in China) zufolge erreichte die chinesische Zinkproduktion in 2020 mit 6,4 Mio. Tonnen (+ 3% ggü. Vj.) ein Rekordhoch. Die Bleiproduktion stieg ebenfalls auf 6,4 Mio. Tonnen (+ 11% ggü. Vj.) und damit ein Allzeithoch. Die Kupferproduktion wurde auf 10 Mio. Tonnen (+ 2,5% ggü. Vj.) und damit einen Rekordwert ausgeweitet. Wegen des bevorstehenden chinesischen Neujahrsfestes im Februar dürfte die Metallproduktion kurzfristig geringer ausfallen, da die dortigen Schmelzen üblicherweise im Vorfeld ihre Produktion herunterfahren.


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