ROHSTOFF NEWS

16:11 | 23.11.2021
EU-Weizenpreis auf Rekordhoch – Guter Zustand bei EU-Wintergetreide

Der an der CBOT gehandelte Terminkontrakt für US-Weizen erreichte mit 860 US-Cent je Scheffel ein neuerliches 9-Jahreshoch und der meistgehandelte Terminkontrakt für EU-Weizen an der Euronext in Paris bei 307 EUR je Tonne ein Rekordniveau. Der Kontrakt mit Fälligkeit September 2022 (nächste Ernte) stieg auf 271 EUR (neues Kontrakthoch). Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ein knappes Angebot, niedrige Lagerbestände in den wichtigsten Exportländern, eine weiter kräftige Nachfrage. Die russischen Weizenpreise steigen aufgrund der starken Nachfrage, womit sich auch die Möglichkeit einer höheren Exportsteuer erhöht. In Australien werden die Erntearbeiten durch starke Regenfälle behindert, auch könnte die Pflanzenqualität beeinträchtigt werden. Im Westen Kanadas führten Überschwemmungen zu Unterbrechungen bei den Exporten. Die Aufwärtsbewegung der Preise dürfte sich also fortsetzen.
Wintergetreide
In den nördlichen und zentralen Regionen der EU ist der EU-Prognosebehörde MARS zufolge die Aussaat von Wintergetreide abgeschlossen, in den südlichen Regionen kommt sie gut voran. Auch waren die Wetterbedingungen für die frühe Pflanzenentwicklung vorteilhaft. Allerdings gab es in Mittel- und Osteuropa nur wenig Niederschläge und infolge in einigen Ländern Verzögerungen bei der Aussaat und der Pflanzenentwicklung von Winterweizen. In einigen südlichen Ländern erfolgten zu viele Niederschläge, doch wurde die Aussaat zumeist nicht beeinträchtigt. Auch der Zustand der Rapspflanzen zeigt sich gut.


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