ROHSTOFF NEWS

14:05 | 16.09.2020
Fehlender Kupferschrott in China dürfte zumindest teilweise mit Kupferraffinade aufgefangen werden

Das staatliche chinesische Research-Institut Antaike hat letzte Woche seine Schätzung für die diesjährigen Kupferimporte Chinas wiederum angehoben. Die geschätzten Kupferraffinadeimporte belaufen sich auf 3,8 Mio. Tonnen (+ 250 Tsd. Tonnen ggü. Vj.). Der Anstieg hat mehrere Gründe. Die diesjährigen Kupferimporte übertreffen bereits die des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Dazu zeigt sich die Kupfernachfrage wegen der schnellen Erholung der Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown robust. Ein weiterer Grund für die Erhöhung der Importprognose von Kupferraffinade ist die durch die Corona-Pandemie bedingte geringere Verfügbarkeit von wieder verwertbarem Kupferschrott. Dazu hat China bereits seit Jahren aus Umweltgründen die Importe von Kupferschrott enorm einschränkt. Die Daten der Zollbehörde belegen für 2019 nur noch Importe von knapp 1,5 Mio. Tonnen. Der Verband der chinesischen Buntmetallindustrie erwartet, dass sich die Kupferschrottimporte in diesem Jahr in etwa halbieren werden. Für dieses Jahr wurden bislang Importquoten von gut 740 Tsd. Tonnen vergeben. Der fehlende Kupferschrott dürfte zumindest teilweise mit Kupferraffinade aufgefangen werden.


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