ROHSTOFF NEWS

15:20 | 14.05.2019
Höhere Risikoaversion lässt den Goldpreis steigen

Die infolge der weiteren Eskalation im sino-amerikanischen Handelskonfliktes gestiegene Risikoaversion führte gestern zu einem Anstieg des Goldpreises auf 1.300 USD je Feinunze. Hier handelt es auch heute Morgen noch. Auch die ETF-Zuflüsse zeigen die höhere Risikoaversion der Marktteilnehmer. Die übrigen Edelmetalle gaben im Sog der schwachen Industriemetalle nach.
Platin/Palladium
Der größte globale Verarbeiter von Platin und Palladium, Johnson Matthey (JM), geht von einem diesjährigen Angebotsdefizit von 127 Tsd. Unzen am globalen Platinmarkt aus. Geschuldet soll dies fast gänzlich einer sehr hohen Investmentnachfrage von fast 860 Tsd. Unzen sein. Einen leichten Nachfrageanstieg soll die Autoindustrie (Folge strengerer Emissionsvorschriften in China und Indien) bringen. Ebenfalls auf die Autoindustrie zurückzuführen soll es am globalen Palladiummarkt zu einem Defizit von 809 Tsd. Unzen kommen. Durch die Einführung der Abgasnorm 6 in China wird der Einsatz von Palladium in den Katalysatoren deutlich erhöht. Bei allen übrigen Nachfragekomponenten erwartet JM eine Schwäche.


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