ROHSTOFF NEWS

15:48 | 14.02.2020
In der EU könnte in der kommenden Saison eine niedrigere Weizenernte das Exportpotenzial begrenzen

Die EU-Weichweizenexporte beliefen sich in der laufenden Saison bis letzte Woche auf 17,5 Mio. Tonnen (+ 73% ggü. Vj.). Die französische Agrarbehörde FranceAgriMer hat deshalb ihre Exportprognose für die Gesamtsaison 2019/20 für Frankreich (größtes Exportland der EU) wiederum angehoben. Die Exporte in Nicht-EU-Länder sollen demnach um 30% über dem Vorjahresniveau liegen. Gründe sind die zuletzt zweithöchste französische Weizenernte aller Zeiten, die im Vorjahresvergleich geringere Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion sowie eine unüblich starke Nachfrage aus China. Davon profitiert der Weizenpreis in Paris, aber auch von der Schwäche des Euro gegenüber dem USD. Gebremst wird der Preisauftrieb allerdings von den russischen Exportpreisen, die mittlerweile infolge der Konkurrenz durch andere Anbieter nachgeben. Die Exporte Russlands sind bisher um ca. 13% geringer als im gleichen Zeitraum der letzten Saison. In der EU könnte in der kommenden Saison eine niedrigere Ernte das Exportpotenzial begrenzen. Strategie Grains rechnet mit einer um 2,5% kleineren EU-Weichweizenfläche als in 2019 und infolge geringeren Erträgen. Die EU-Weichweizenernte (inkl. dem Vereinigten Königreich) setzt Strategie Grains daher in der gestern veröffentlichten Prognose mit 139 Mio. Tonnen -5% ggü. Vj. an.


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