ROHSTOFF NEWS

15:08 | 24.09.2021
INSG bescheinigt hohes Defizit am Nickelmarkt – Produktionskürzung bei Zink

Nickel konnte sich gestern oberhalb der Marke von 19.000 USD je Tonne behaupten. Die Daten der International Nickel Study Group (INSG) belegen in den ersten sieben Monaten des Jahres ein Angebotsdefizit von fast 160 Tsd. Tonnen am globalen Nickelmarkt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wies er noch einen Überschuss von 80 Tsd. Tonnen auf. Grund der starken Veränderung ist der sehr hohe Nachfrageanstieg von 24%. Dem stand eine – ebenfalls hohe – Angebotsausweitung von 17% gegenüber. Zur starken Nachfrage dürften die Edelstahlindustrie und die Batterieindustrie beigetragen haben. Der Verkauf von Elektroautos, in deren Batterien Nickel verwendet wird, erhöht sich ständig. Zu berücksichtigen ist jedoch auch die sehr niedrige Vergleichsbasis.
Zink
Der Zinkpreis stieg gestern Nachmittag auf 3.100 USD je Tonne. Grund des merklichen Anstiegs war eine Ankündigung eines führenden Verarbeiters von Zink und Blei. Dieser zufolge will das Unternehmen (wegen stark gestiegener Strompreise) die Produktion in einer Zinkschmelze in den Niederlanden in Zeiten mit Spitzenlast künftig drosseln. Die Schmelze hat eine jährliche Produktionskapazität von rund 300 Tsd. Tonnen, bislang wurde nahe der Kapazitätsgrenze gearbeitet. Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Strompreise in den Niederlanden in den letzten 12 Monaten vervierfacht. Da die Strompreise auch andernorts sehr hoch sind, könnten weitere Metallproduzenten folgen.


NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unsere
Financial.de-Newsletter:
- Daily
- Weekly

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

09:04 Uhr | 19.04.2021
Ifo: Corona trifft Städte ...


08:57 Uhr | 19.04.2021
Kreise: Söder nach Treffen mit ...


08:52 Uhr | 19.04.2021
AKTIE IM FOKUS: Eon nach ...


08:52 Uhr | 19.04.2021
Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees ...


08:49 Uhr | 19.04.2021
Aktien Asien: China-Börsen klar ...