ROHSTOFF NEWS

14:12 | 25.03.2020
Kein Anlass zur Euphorie am Ölmarkt

US-Präsident Trump würde gerne die Wirtschaft trotz der Corona-Krise bald wieder normalisieren, doch steigt dort die Zahl der Infizierten noch exponentiell an. Gestern kam es bei den meisten Aktien- und Rohstoffpreisen zu einem starken Anstieg. Der Brentölpreis liegt wieder an der 28 USD-Marke und der CO2-Preis steigt auf 17 EUR je Tonne. Die Gefahren am Ölmarkt bestehen aber weiterhin. Der Preiskrieg unter den Ölproduzenten dauert an und die Aussichten auf der Nachfrageseite verschlechtern sich. In Indien und Südafrika etwa wurden nun Ausgangssperren verhängt, in Thailand der Ausnahmezustand ausgerufen. Indien ist einer der größten Nachfrager, die Importe an Rohöl und Ölprodukten belaufen sich auf über 5 Mio. Barrel täglich. Selbst Produktionskürzungen würden zumindest kurzfristig kaum nützen. Viele Ölunternehmen und -dienstleister haben bereits starke Reduzierungen bei ihren diesjährigen Produktionszielen und Investitionsbudgets vorgenommen.
Die Großanleger zeigten sich zuletzt ebenfalls deutlich pessimistischer. In der Woche zum 17. März wurden bei Brent die Netto-Long-Positionen um mehr als die Hälfte auf rund 70,5 Tsd. Kontrakte reduziert.


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