ROHSTOFF NEWS

15:53 | 15.09.2021
Knappes Angebot und robuste Nachfrage bei Weizen

Gestern schloss der Weizenpreis knapp über der Marke von 700 US-Cent je Scheffel (2% im Plus).
An der ausgewiesenen Bilanz 2021/22 für Weizen gab es im USDA-Prognosebericht von letzter Woche kaum Veränderungen. Angebot und Nachfrage wurden etwas höher angesetzt. Das Plus bei der Produktion um gut 3 Mio. Tonnen ergibt sich aus Aufschlägen für Australien, Indien, die EU und China sowie Abschlägen bei Argentinien und Kanada. Das USDA prognostiziert nach wie vor ein weiteres Defizit 2021/22 von fast 10 Mio. Tonnen. Ohne China und Indien beläuft sich das Defizit auf gut 7 Mio. Tonnen. Die Bestände der großen Exporteure werden wohl deutlich rückläufig sein. In der EU dagegen wird ein geringer Anstieg erwartet. Hier werden eine steigende Nachfrage und höhere Exporte aus der gegenüber dem Vorjahr spürbar besseren Produktion gedeckt. Die Exporte sollen sich auf 35 Mio. Tonnen erholen. Die Saison läuft wesentlich besser an als im Vorjahr. Zwischen dem 1. Juli und dem 12. September exportierte die EU 5,8 Mio. Tonnen Weichweizen (+45% ggü. Vj.). Frankreich reduzierte gestern seine Ernteangabe für Weichweizen um über 600 Tsd. auf gut 36 Mio. Tonnen. Obendrein litt die Qualität unter den starken Niederschlägen zur Erntezeit. In Kanada dürfte sich die Sommerweizenernte noch schlechter zeigen als befürchtet, so die jüngsten Angaben der Regierung. Angenommen werden 15,3 Mio. Tonnen (-41% ggü. Vj.). Dass in den letzten Tagen viele Importländer Tender (internationale Bietverfahren zur Lieferung von Weizen) auflegten, spricht für eine robuste Nachfrage.


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