ROHSTOFF NEWS

14:45 | 19.05.2020
MARS hat die Ertragserwartungen bei fast allen Produkten gesenkt – Lageraufstockung in China

Die Prognoseeinheit MARS der EU-Kommission hat bei fast allen Produkten eine Abwärtsrevision der Ertragsprognosen vorgenommen. Dies besonders bei Winterweizen und -gerste sowie Raps. Vor einem Monat hatte MARS hier noch leicht überdurchschnittliche Erträge erwartet, nun unterdurchschnittliche. Gegenüber 2019/20 dürfte es zu einem Rückgang um 5% bei Weichweizen und um 4% bei Raps kommen, dies bei starken regionalen Unterschieden. In vielen westlichen und östlichen Gebieten der EU leiden die Pflanzen unter hohen Temperaturen und Trockenheit. Bezüglich der Sommerfrüchte ist MARS zuversichtlicher, vorausgesetzt, es kommt schnell zu einer Verbesserung der Feuchtigkeitsversorgung.
China will seine Lagerbestände an wichtigen Agrarprodukten aufstocken, auch zur Vorsorge für den Fall einer zweiten Corona-Welle. Dazu ergeht eine Aufforderung an staatliche und private Handels- und Verarbeitungsfirmen. Eine Rolle spielt dabei auch, dass sich der Herd der Coronavirus-Pandemie anscheinend nach Südamerika, besonders Brasilien, verlagert hat. Derzeit kommen noch viele (verzögerte) Ladungen Sojabohnen aus Brasilien an. Mit den steigenden Käufen von US-Ware werden einerseits die Verpflichtungen aus dem Phase-1-Abkommen erfüllt und andererseits Versorgungsengpässen vorgebeugt.


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