ROHSTOFF NEWS

14:36 | 16.09.2020
MARS nimmt bei EU-Mais- und Zuckerrübenertrag eine Abwärtsrevision vor

Infolge der trockenen Witterung reduziert sich der erwartete Vorsprung des EU-Maisertrages 2020/21 vor dem 5-Jahresdurchschnitt immer mehr, der Prognoseeinheit MARS der EU-Kommission zufolge inzwischen auf nur noch 3%. Die EU-Kommission erwartet bisher in der EU-27 eine Maisernte von 70,2 Mio. Tonnen und damit geringfügig über dem Vorjahr bzw. 7% über dem 5-Jahresmittel. Bei Zuckerrüben taxierte MARS den geschätzten EU-Ertrag bereits im August-Bericht unter den 5-Jahresdurchschnitt, nun liegt der Rückstand bei 2%. Wie gehabt betrifft der mangelnde Regen wichtige Anbaugebiete in Rumänien, Frankreich, den Benelux-Staaten und Deutschland. In Deutschland soll der Ertrag noch leicht über dem des Vorjahres und dem 5-Jahresmittel liegen. In Frankreich dagegen soll er merklich darunter fallen. Der französische Anbauverband CGB schätzt den Rückstand des französischen Ertrags um 15% hinter dem 5-Jahresmittel (MARS 6%) und führt dies neben der Trockenheit auch auf das Verbot der Pflanzenschutzgruppe der Neonikotinoide zurück. Bei einer gleichzeitig kleineren Anbaufläche dürften die geschätzten Erträge zu einer geringeren Zuckerproduktion als 2019/20 führen. Für Deutschland rechnet der Industrieverband WVZ in seiner ersten Schätzung (Anfang September) bei unveränderten Erträgen, aber einer etwas kleineren Fläche mit einer Zuckerproduktion von 4,12 Mio. Tonnen (4,23 Mio. Tonnen in 2019/20). Das französische Agrarministerium schätzt die dortige Zuckerrübenernte in seiner gestern veröffentlichten ersten Prognose um 15% niedriger als im Vorjahr.


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