ROHSTOFF NEWS

14:37 | 26.06.2020
Metallmarktteilnehmer blicken bei Kupfer auf die Angebotsseite

Das Interesse der Metallmarktteilnehmer gilt den Minenbetrieben in Südamerika, wo das Risiko von Produktionsunterbrechungen besteht. Bislang war die Kupferproduktion in Chile (größter globaler Kupferminenproduzent) nicht betroffen. Da in Chile keine landesweite Quarantäne ausgerufen wurde, stieg die dortige Kupferminenproduktion in den ersten vier Monaten des Jahres sogar. Jetzt aber sind im Land sehr viele Neuansteckungen mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Gestern kam es zur temporären Schließung des Schmelzers in Chuquicamata. Die Mine ist eine der größten weltweit, die Jahresproduktion beträgt fast 400 Tsd. Tonnen Kupfer. Die Schätzungen für mögliche Produktionsausfälle in Chile bewegen sich zwischen 50 bis 200 Tsd. Tonnen. In Peru dürfte aufgrund des nationalen Ausnahmezustands im März und April die diesjährige Kupferproduktion um bis zu 300 Tsd. Tonnen fallen. Im März bestand noch Besorgnis hinsichtlich eines enormen Produktionsüberschusses am Kupfermarkt, nun wird ein Defizit erwartet. Der Kupferpreis reagierte mit einem Anstieg auf aktuell knapp 5.950 USD je Tonne (5-Monatshoch).


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