ROHSTOFF NEWS

16:04 | 26.10.2020
Metallpreise geben nach

Die Metallpreise zeigen sich zum Wochenbeginn eher negativ, wohl aufgrund der eingetrübten Stimmung an den Finanzmärkten im Zuge der steigenden Corona-Neuinfektionen. Die Besorgnis, dass die Erholung der Wirtschaft abgewürgt wird, steigt. Kupfer gibt auf gut 6.800 USD je Tonne nach, Zink auf 2.530 USD und Nickel auf 15.500 USD. Am Freitag verzeichnete Zink mit fast 2.600 USD noch den höchsten Stand seit Mai 2019. Grund dürfte ein gestiegenes spekulatives Kaufinteresse gewesen sein. Auch bei Kupfer war der Preisanstieg auf über 7.000 USD in der letzten Woche spekulativ getrieben. Hier zeigt die CFTC-Statistik, dass die spekulativen Anleger an der Comex in New York ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 20. Oktober auf 92,1 Tsd. Kontrakte (+ 14%) auf den höchsten Stand seit Januar 2018 ausgeweitet hatten. Offenbar wurden danach Gewinne mitgenommen.
In dieser Woche gilt das Interesse China. Dort begann heute das Plenum der Kommunistischen Partei. Im Laufe der Woche wird der neue 5-Jahresplan für die Jahre 2021-2026 präsentiert. Seitens der Regierung werden stimulierende industriepolitische Maßnahmen und Infrastrukturinvestitionen erwartet. Im Vorfeld des Plenums gab es Spekulationen darüber, ob China den Aufbau von Staatsreserven verschiedener Rohstoffe anstrebt. Denkbar ist (aufgrund der rekordhohen Kupferimporte der letzten Monate), dass China in diesem Jahr bereits hohe Kupferkäufe für Staatsreserven getätigt hat.


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