ROHSTOFF NEWS

17:05 | 12.01.2021
Metallpreise konnten sich bereits wieder merklich erholen – Starker Anstieg der Frachtkosten für Metalle

Gestern gaben die Industriemetallpreise deutlich nach. Nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung nahm die Abwärtsdynamik mit Beginn des US-Handels noch einmal zu. Bei Kupfer war mit – 3,3% der größte Tagesverlust seit Anfang Oktober zu verzeichnen. Nickel verlor ebenfalls 3,3%. Heute Morgen können sich die Metallpreise aber bereits wieder merklich erholen. Kupfer liegt wieder bei rund 8.000 USD je Tonne, Nickel bei 17.600 USD je Tonne. Viele Marktteilnehmer gehen wohl von einem Anstieg der Metallnachfrage aus, hauptsächlich infolge konjunkturunterstützender Maßnahmen.
Frachtkosten
Die Frachtkosten für Metalle steigen stark an, Grund ist eine (lt. Industriekreisen) Knappheit an Container-Kapazitäten. Vom maritimen Research- und Beratungsunternehmen Drewry wird der „Welt-Container-Index“ für 40-Fuß-Container berechnet. Dieser erreichte ein neues Rekordhoch von 5.221 USD je Container, womit er sich seit Anfang Oktober verdoppelt hat. Der Baltic Dry Index misst die Frachtraten für Schüttguttransporte. Hier erfolgte seit Jahresbeginn ein Anstieg um fast 30% bzw. seit Anfang Dezember um 44%.


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