ROHSTOFF NEWS

15:48 | 12.09.2019
Metallpreise legen zu – Geringeres Zinnangebot

Die Metallpreise können zulegen, nachdem es im sino-amerikanischen Handelsstreit Entspannungssignale gibt. Kupfer etwa steigt auf knapp 5.900 USD je Tonne. US-Präsident Trump hat die geplante Erhöhung von Importzöllen auf chinesische Güter im Umfang von 250 Mrd. USD vom 1. Oktober auf den 15. Oktober verschoben. Dies ist zum einen eine Geste des guten Willens, denkbar ist auch, dass Trump den Verlauf der geplante Gesprächsrunde Anfang Oktober abwarten will. China hat gestern überraschend eine Reihe von US-Gütern ab dem 17. September von den erst kürzlich beschlossenen Zollerhebungen ausgenommen. Die insgesamt 16 Güter umfassende Liste der Ausnahmen wurde dabei von vielen Analysten als Signal des guten Willens gewertet.
Zinn
Die International Tin Association (ITA) erwartet, dass infolge der geplanten konzertierten Produktionskürzungen der Zinnschmelzen in China die dortigen Lagerbestände sinken werden. Nach Einschätzung der ITA könnte im Falle einer kompletten Umsetzung der Kürzungen die diesjährige chinesische Zinnproduktion auf 145-150 Tsd. Tonnen zurückgehen. Die Nachfrage wird auf knapp 160 Tsd. Tonnen beziffert. In den Lagerhäusern der SHFE liegen momentan 4,9 Tsd. Tonnen Zinn, seit Juli kam es zu einem deutlichen Bestandsabbau. China könnte nun wieder verstärkt Zinn am Weltmarkt nachfragen, wobei sich die Frage nach der Herkunft stellt. Indonesien (größter globaler Zinnexporteur) will die Exporte aufgrund des niedrigen Preisniveaus begrenzen. Infolge der Angebotsverknappung sollte sich der Zinnpreis weiter erholen.


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