ROHSTOFF NEWS

14:51 | 26.06.2020
Neue IGC-Schätzung für die globale Weizenernte 2020/21

Der Internationale Getreiderat IGC hat seine Schätzung für die globale Weizenernte 2020/21 nochmals auf jetzt 768 Mio. Tonnen (+ 2 Mio. Tonnen) angehoben. Die Hälfte der Anhebung entfällt auf China. Bei den Exportländern wird ein Plus bei Australien und den USA von einem Minus bei der EU von über 3 Mio. Tonnen kompensiert. Die Produktion in der EU-27 soll sich auf lediglich 128,4 Mio. Tonnen belaufen. Für 2020/21 erwartet der IGC weiterhin einen globalen Überschuss von 16 Mio. Tonnen, bei den großen Exporteuren sollen die Bestände jedoch nur geringfügig steigen. Da in den beiden Vorjahren die Bestände um zusammen fast 20 Mio. Tonnen gesunken sind, dürfte sich die eigentlich prognostizierte Wiederaufstockung nicht realisieren.
Bei Mais nahm der IGC ebenfalls eine weitere Aufwärtsrevision der Produktionsprognose vor. Hier wird ein Defizit von 3 Mio. Tonnen erwartet, bei den Exporteuren aber ein kräftiger Anstieg der Bestände. Dieser ist weitgehend auf die voraussichtliche US-Rekordernte zurückzuführen. Allerdings behält der IGC die Prognose einer US-Ernte von 393 Mio. Tonnen bei (womit er deutlich unter der des US-Landwirtschaftsministeriums mit 406 Mio. Tonnen liegt).
Für den Sojabohnenmarkt 2020/21 wurden nur marginale Änderungen vorgenommen. Der IGC geht von einer globalen Rekordernte aus. Dennoch soll – nach dem beachtlichen Defizit 2019/20 – der Markt in der kommenden Saison nur etwa ausgeglichen sein. Grund ist der erwartete kräftige Nachfrageanstieg.


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