ROHSTOFF NEWS

14:28 | 13.10.2021
Neue USDA-Schätzungen – Weizenmarkt bleibt angespannt

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hob seine Prognose für die diesjährige US-Maisernte geringfügig auf gut 15 Mrd. Scheffel an. Die Revision erfolgte aufgrund eines etwas höher angesetzten durchschnittlichen Flächenertrags. Analysten und Marktteilnehmer hatten eine leichte Abwärtsrevision erwartet.
Bei Sojabohnen erfolgte aufgrund eines höheren Ertrags eine Aufwärtsrevision der Ernteprognose auf 4,45 Mrd. Scheffel. Die Anhebung wurde im Vorfeld geringer erwartet.
Wegen der besseren Ernten sollen dem USDA zufolge auch die Lagerbestände von Mais und Sojabohnen am Ende des vor gut einem Monat begonnenen Erntejahres 2021/22 höher sein. Bei Mais sollen sie auf 1,5 Mrd. Scheffel steigen, Die US-Sojabohnenvorräte sollen Ende 2021/22 bei 320 Mio. Scheffel liegen. Darin berücksichtigt ist allerdings jeweils auch das höhere Anfangsniveau der Lagerbestände, das vom USDA Ende September berichtet wurde.
Die US-Weizenlagerendbestände schätzt das USDA auf 580 Mio. Scheffel und damit etwas unter der bisherigen Prognose. Der Weizenmarkt bleibt angespannt. Die globalen Weizenbestände sollen Ende 2021/22 auf gut 277 Mio. Tonnen sinken. Die Bestände in den wichtigsten Exportländern sollen sich dann nur noch auf 49 Mio. Tonnen belaufen.
Der Sojabohnenpreis reagierte auf die Veröffentlichung mit einem Rückgang auf weniger als 1.200 US-Cent je Scheffel (10-Monatstief). Mais kam ebenfalls unter Druck und gab bis auf 520 US-Cent je Scheffel nach. Der US-Weizenpreis konnte sich bei 730 US-Cent je Scheffel behaupten, der EU-Weizenpreis legte auf 273 EUR je Tonne (9-Jahreshoch) zu.


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