ROHSTOFF NEWS

14:12 | 30.06.2020
Ölpreise stagnieren um 40 USD je Barrel – Kohleausstieg beschlossen

Derzeit gleichen sich wohl preisstützende und -belastende Faktoren aus. Ein Grund für Abgabedruck dürfte eine mögliche Lösung der Ölblockade in Libyen sein. Die Volksstämme, die im Osten des Landes die Ölproduktion seit Januar blockiert haben, sind nun gesprächsbereit. Libyen ist an den vereinbarten Produktionskürzungen der OPEC nicht beteiligt, denn seine Produktion hat sich von 1,1 Mio. auf rund 100 Tsd. Barrel täglich verringert. Andere OPEC-Länder setzen die Vereinbarungen diszipliniert um. So hat der Irak (lt. Petro-Logistics) im Juni die Ausfuhren um weitere 310 Tsd. Barrel pro Tag reduziert. Auch auf der Nachfrageseite gibt es sowohl stützende als auch belastende Faktoren. Die US-Wirtschaftsdaten für Mai waren über Erwartung. Gleichzeitig besteht Besorgnis hinsichtlich einer zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie.
Kohleausstieg
Gestern wurden von der Bundesregierung die Bedingungen zum Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 beschlossen, am Freitag soll der Bundestag darüber abstimmen. In 2019 standen die Stein- und Braunkohlekraftwerke noch für fast 30% der Stromerzeugung in Deutschland, die Kernenergie für weitere 14%. Für den Emissionshandel bedeutet der Kohleausstieg einen geringeren Bedarf an Emissionsrechten. Jedoch sollen für stillgelegte Kraftwerke keine Emissionsrechte mehr ausgegeben werden.


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