ROHSTOFF NEWS

15:18 | 14.02.2020
Palladiumpreis auf 2.440 USD je Feinunze gestiegen – Angebotsüberschuss auch bei Silber

Den Daten des Verbands der chinesischen Automobilproduzenten zufolge kam es im Januar im Vorjahresvergleich zu einem 20%igen Einbruch, zurückzuführen auf das Coronavirus. Noch ist ein Großteil der Autohäuser geschlossen. Infolge haben einige Automobilproduzenten ihre Ferien verlängert. In der Provinz Hubei, wo das Virus ausbrach, aber auch andernorts steht die Produktion still. Die Unterbrechung der Lieferketten hat zu einem Engpass an Bauteilen geführt. Dennoch konnte der Palladiumpreis gestern auf 2.440 USD je Feinunze steigen, was noch eine Wirkung der Daten bzw. Schätzungen von Johnson Matthey zum Angebotsdefizit sein dürfte.
Silber
Am Mittwoch veröffentlichte das Silver Institute seine neue Einschätzung zum diesjährigen globalen Silbermarkt. Demnach soll es wiederum einen Angebotsüberschuss geben, jedoch mit rund 15 Mio. Unzen geringer als zuvor. Das Silver Institute erwartet eine erneut robuste Investmentnachfrage, insbesondere nach Münzen und Barren, zum Teil aber auch nach ETFs. Bei der industriellen Silbernachfrage wird ein Anstieg erwartet, überwiegend aus dem Elektrik- und Elektroniksektor. Die Nachfrage aus der Autoindustrie soll besonders stark wachsen, aber sich nicht merklich auf die Gesamtnachfrage auswirken. Schmuck und Silberwaren sollen etwas stärker gefragt sein. Ein globales Defizit wird durch einen Angebotsanstieg verhindert. Die Minenproduktion soll (erstmals seit 5 Jahren wieder) anziehen, das Recyclingangebot soll wiederum steigen.


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