ROHSTOFF NEWS

17:05 | 13.01.2021
Preise für Getreide und Ölsaaten legen nach USDA-Bericht zu

Erwartungsgemäß zeigte das USDA in seinen neuen Prognosen die Lage an den Getreide- und Ölsaatenmärkten angespannter, doch fielen die Korrekturen über Erwartung aus.
Beim US-Maisertrag 2020/21 kürzte das USDA gut 2%, so dass die Ernte nun mit 360 Mio. Tonnen um 8 Mio. Tonnen niedriger angegeben wird. Die Verbrauchs- und Exportzahlen wurden geringfügig niedriger angesetzt. Die US-Endbestände wurden nochmals gekürzt und auf einem 7-Jahrestief angegeben. Infolge der zu trockenen Witterung in Südamerika kürzte das USDA die argentinische Maisernte 2020/21 um weitere 1,5 Mio. Tonnen auf nun 47,5 Mio. Tonnen und die brasilianische Ernte um 1 Mio. Tonnen auf 109 Mio. Tonnen. Die chinesischen Importe sind mit 17,5 Mio. Tonnen nochmals um 1 Mio. Tonnen höher.
Die zuvor auf einem 7-Jahrestief angesetzten US-Sojabohnenbestände wurden aufgrund etwas höherer Verbrauchskomponenten und geringerer Erträge gekürzt. Infolge der Abwärtsrevision bei den Ernten in den USA (-1 Mio. Tonnen) und in Argentinien (-2 Mio. Tonnen) dürfte – trotz eines Zuschlags bei China um 2 Mio. Tonnen – die Weltproduktion nur eben den bisherigen Rekord (361 Mio. Tonnen) erreichen. Die globalen Endbestände werden wohl noch stärker fallen als bislang geschätzt.
Der Maispreis legte gestern um den maximal möglichen Tagesbetrag zu und heute Morgen weiter auf 535 US-Cent je Scheffel (höchster Stand seit Sommer 2013). Weizen stieg gestern auf 665 US-Cent je Scheffel. Der Sojabohnenpreis erhöhte sich auf 1.418 US-Cent je Scheffel.


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